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Erfahrungsbericht einer blinden Studentin der TU Dresden

Bis zur zehnten Klasse in der Sächsischen Blindenschule Chemnitz dachte ich eigentlich immer daran, nach dem Abitur eine Ausbildung zu machen, und in der Berufsberatung des Arbeitsamtes wurde mir bestätigt, dass man mich im Berufsbildungswerk Chemnitz sicher gern nehmen würde. Doch gleichzeitig sagte man mir, dass ich dafür zu gut sei, dass man unbedingt studieren sollte, wenn ein solcher Notendurchschnitt wie meiner nicht verschwendet werden soll. Also begann ich zu überlegen, was das Richtige wäre. Ich liebäugelte kurzfristig mit einem Beruf als Fachinformatikerin, doch das war dann doch überhaupt nichts für mich. Sozialpädagogik fand ich jedoch schon in der Schule spannend, also warum nicht dahingehend informieren?

Dass ich an einer Uni studieren wollte, war eigentlich von vornherein klar. Berufsberater in der 13. Klasse erzählten mir, dass eine Fachhochschule ein praxisorientierteres Studium bieten würde, doch das stimmt nur zum Teil: Die Technische Universität Dresden hat beispielsweise fast genauso viele Praktika wie die Fachhochschulen, aber natürlich ein wissenschaftlicheres Studium! Und, nun ja, ich muss noch immer lächeln, wenn ich an die Aussage unseres Studienfachberaters bei einem Tag der offenen Tür der TU Dresden denke, der ganz ernst sagte: „Wenn Sie töpfern und basteln lernen wollen, gehen Sie an die Fachhochschule!“ Er sagte dazu auch, dass wenn man an einer Fachhochschule studiert hat, es irgendwann Schluss ist mit der Karriere. Dass es einen Punkt gibt, an dem man einfach nicht weiter aufsteigen kann, weil so viel an Theorie und Forschung fehlen würde. Ich hörte sogar, das Diplom einer FH sei von der Wertigkeit ungefähr mit dem Vor-Diplom einer Uni vergleichbar.

Früher wollte ich zum Beispiel überhaupt gar nicht an Forschung denken, doch jetzt macht mir das Spaß und ich kann mich da hinein knien. Ich will nicht, dass irgendwann Schluss ist mit beruflichen Aufstiegschancen. Zwar habe ich auch Gerüchte gehört, dass man als Uni-Sozialpädagogin nicht so viel mit Menschen zu tun hat, nicht so zwangsläufig wie als FH-Studierte. Und dennoch wollte ich einfach alles mitnehmen, ich wollte nicht, dass ich irgendwann an einem Punkt stehe und nicht weiter komme, weil mir irgend etwas fehlt.

Nun waren also zwei Entschlüsse gefasst: Ich wollte studieren und zwar an einer Uni. Ein Studium der Sozialwissenschaften sollte es sein, also informierte ich mich zunächst, an welchen Universitäten dieser Studiengang angeboten wird. Berlin zog mich an, weil mein Freund da in der Nähe wohnte. Aber die Hauptstadt ist so groß, so weitläufig, man muss soviel fahren. Und wer soll sich die ganzen Wege merken?!

Da ich in der Oberlausitz geboren wurde und meine Eltern noch heute dort wohnen, wäre es ja nicht schlecht, dachte ich, in ihrer Nähe zu sein. So könnten sie leicht beim Umzug helfen und wären immer schnell da, wenn mal irgend etwas sein sollte. Also warum nicht Dresden?

Ich nutzte den Tag der offenen Tür im Mai 2002, um die TU Dresden genau zu inspizieren. Die Vorstellung meines Studiengangs hat mir sehr gefallen, natürlich, ich interessiere mich ja auch dafür. Aber ich meine damit, dass der Studienberater sehr freundlich war und auf meine Fragen einging. Ich traf den Sozialberater des Studentenwerkes, der sich auch sehr um die Belange behinderter Studierender kümmert. Er erzählte mir, dass Leipzig in Bezug auf behinderte Studierende, vor allem Sehbehinderte, sehr viel nachrüsten müsste, es seien überall Barrieren zu finden. Dresden hingegen hat in dieser Hinsicht schon sehr viele Hilfsmöglichkeiten aufgebaut. Durch dieses Gespräch mit dem Sozialberater des Studentenwerkes und nachfolgende Telefonate wurde schließlich auch der Kontakt zum damaligen Behindertenbeauftragten der TU Dresden, Prof. Wünschmann, hergestellt. Es stand für mich nun eindeutig fest: Ich werde in Dresden studieren!

Nach diesem Entschluss genoss ich die Studiengangs-Vorstellung ein zweites Mal bei einem weiteren Tag der offenen Tür, an dem ich mich zum Ersten Mal auch mit dem damaligen Behindertenbeauftragten Prof. Wünschmann zu einem Gespräch zur Vorbereitung des Studienbeginns traf.

Den ziemlich harten Numerus Clausus der Sozialpädagogik hätte ich vielleicht geknackt, aber ich wollte kein Wartesemester riskieren. Daher habe ich schließlich doch einen Härtefall-Antrag gestellt. Innerlich lehnte ich so etwas eigentlich ab, denn ich will als Sehbehinderte genauso behandelt werden wie alle anderen Menschen auch. Doch andererseits sagte ich mir nun, dass ich sonst genug Nachteile habe, die andere Menschen eben nicht haben. Warum dann nicht einen Vorteil nutzen, der mir zusteht, nur weil andere ihn nicht auch haben? Nein, das klang plötzlich unlogisch in meinen Ohren. Und gerade im weiteren Studium habe ich gelernt, meine Rechte zu nutzen. Man merkt schnell, dass man lernen muss sich durchzuboxen und für seine Rechte zu kämpfen. Jeder dort will etwas aus sich machen, will vorankommen; warum also sollte ich zurückbleiben?

Durch den Härtefall-Antrag hatte ich kein einziges Wartesemester. Ich war mir auch zugegebenermaßen sehr sicher, dass ich sofort immatrikuliert werden würde, denn zu meiner Blindheit kommt noch eine chronische Krankheit hinzu, so dass also in zweierlei Hinsicht der Härtefall-Antrag gerechtfertigt war.

Übrigens: Im letzten Semester haben sich 800 Abiturienten für meinen Studiengang beworben, nur ungefähr 40 wurden genommen. Da muss man jeden Vorteil nutzen, den man bekommen kann.

Und der ständige Kontakt mit Prof. Wünschmann war ebenfalls unbedingt ein Vorteil.

Als mein Freund ein Semester eher als ich zum Studium nach Dresden zog, hatte er nur ein Zimmer mit Gemeinschaftsküche. Daher beantragte ich einen Wohnheimplatz, und zwar schon im April. Das ging damals noch vor der Immatrikulation, jetzt leider nicht mehr, soweit ich weiß. Ich bewarb mich für drei Wohnungen, alle ziemlich nahe an meiner Fakultät, davon ich die eine am Zelleschen Weg bevorzugte. Wir bekamen jedoch leider eine andere, aber gut, wir zogen gerne ein. Nach ein paar Monaten jedoch sollte das Haus saniert werden. Wir wollten also umziehen!

Sofort stellten wir einen Umzugsantrag im Studentenwerk, damit wir nicht irgendwohin umgesiedelt wurden. Diesmal wollten wir wirklich am Zelleschen Weg einziehen, mein Freund kannte dort die Wohnheime schon, es sei sehr ruhig da, sagte er, und die Hausmeisterin hatte er freundlich in Erinnerung. Ungefähr Fünf Leute standen auf der Liste vor uns! Und wieder gab mein Härtefall uns einen Vorteil, denn das Studentenwerk geht auf Behinderungen sehr schnell ein. Ich bekam ziemlich schnell eine Email, nur leider kam die nicht bei mir zuhause an, sondern komischerweise las ich sie erst im Rechenzentrum in der Uni. Es war also schon viel Zeit vergangen und musste jetzt alles sehr schnell gehen, ich rief sofort an und wir hatten Glück! Wir sahen uns die Wohnung noch einmal an und entschieden uns sofort dafür. Wir zogen im Mai 2004 ein.

Das Studentenwerk unterstützt vor allem auch Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung sehr in den Belangen des Wohnens und sozialen Angelegnheiten. Man findet im Studentenwohnheim schneller eine geeignete Wohnung, als auf dem freien Markt, es ist billiger und wenn man sein Studium verlängern muss, vor allem aus Gründen einer Behinderung, bekommt man auch ohne Probleme den Wohnungsverlängerungsantrag bewilligt.

Obwohl das BaföG-Amt im Studentenwerk zu finden ist, kann man dieses nicht mit dem Studentenwerk vergleichen, das BaföG-Amt ist eben eher eine Behörde. Im Studentenwerk hingegen läuft alles etwas unbürokratischer ab, wie z.B. bei Anträgen. Man sollte auf jeden Fall versuchen, BaföG zu bekommen, denn es ist doch eine finanzielle Hilfe beim Studium, nur das Beantragen jedes Jahr kann sehr stressig werden! Als behinderter Studierender kann man nach der Regelstudienzeit zwar mehr Semester Unterstützung als andere bekommen, doch die Damen und Herren Beamten sind so furchtbar kleinlich, wenn es um Geld geht! Man muss jedes kleine Detail auflisten, welche Scheine man hat, welche Prüfungen noch offen stehen und warum man so lange dafür braucht. Da ich Forschungen für meine Diplom-Arbeit mache, aber schon alle nötigen Scheine habe, war es sehr schwierig, die Leute im Amt zu überzeugen, dass ich ohne die Forschung nicht weiter komme. Wenn es nach dem BaföG-Amt ginge, sollte man so schnell wie möglich sein Studium durchziehen, sich so wenig wie möglich qualifizieren und schließlich eine schön trockene, theoretische Diplomarbeit abliefern. Forschungsarbeit wird nicht gefördert. Man ist der Gelackmeierte, wenn man mehr macht als andere. Insofern engt das BaföG den Freiraum im Studium sehr ein, finde ich. Man muss schnell fertig werden und hat keine Zeit zu experimentieren. Für das Sommersemester bekomme ich erst einmal Geld, doch um mein Diplom im Wintersemester zu schreiben, muss ich wieder jede Kleinigkeit auflisten, um unterstützt zu werden.

Man sollte sich vielleicht den einen oder anderen leicht zu erreichenden Schein aufheben, wenn man sein Studium nicht wie am Fließband abfertigen will, sondern auch Erfahrungen in anderen Regionen der Wissenschaft sammeln möchte, die für die eigene berufliche Zukunft von großer Bedeutung sind.

Nun, ich war also immatrikuliert, hatte eine Wohnung, bekam staatliche Unterstützung. Jetzt konnte es losgehen! Nicht mit dem Studieren, sondern mit dem Erkunden meiner Umgebung.

Dresden ist nicht groß, man kann alles erlaufen, wenn man etwas Zeit hat. Aber für mich ist das etwas schwieriger. Ich brauche sehr viel Konzentration, um nur eine längere Straße hinunter zu laufen, mich am Bordstein oder anderen signifikanten Dingen zu orientieren und viele Querstraßen oder große Kreuzungen zu überqueren, zumal oft hier die Signaltöne der Ampeln nicht funktionieren, das gute Gehör ist also immer gefragt! Die Busse in Uni-Nähe sind leider immer rammelvoll. Klar, man kann sich schon manchmal irgendwie noch reindrängeln, aber jeden Tag diesen Stress, nein! Mit der Tram kommt man in Dresden zwar auch überall hin, nur leider gerade nicht von einem Ende des Campus zum anderen. Wenn ich nicht nur die 20-minütige Pause zur Verfügung habe, um von einer Lehrveranstaltung zur anderen zu kommen, dann laufe ich lieber und lasse mir viel Zeit dabei.

Die Wege kennen zu lernen, nicht nur auf der Straße, sondern auch innerhalb der teilweise sehr alten, labyrinth-ähnlichen Gebäude ist anfangs natürlich echter Sport. Die Krankenkasse bezahlt ein Mobilitätstraining, leider aber nur eine begrenzte Anzahl von Stunden. Man muss viel selbst üben, auch mit sehenden Personen natürlich, wobei das schwierig ist, weil sie nicht immer wissen, worauf man achten muss. Mit Abständen habe ich tatsächlich ein Mobilitätstraining an der Uni von Juni bis Oktober gebraucht, dann noch eins für die Innenstadt und den Bahnhof im Dezember, dann noch einmal ganz woanders, als ich mein Praktikum im Jugendamt zu absolvieren hatte. Wenn dann noch eine Baustelle dazwischen kommt, die eine riesige Kreuzung innerhalb eines Jahres vollständig verändert, kommt schon einiges zusammen, aber die Krankenkassen werden immer unwilliger, weiteres, über die festgelegten Stunden hinausgehendes, Mobilitätstraining zu bezahlen. Als behinderter Studierender hat man danach auf keinerlei Leistungen Anspruch, ich habe schließlich nach vielen Schreiben nochmals 10 Stunden vom Sozialamt bekommen.

Es dauert sehr lange, bis man sich einen geistigen Grundriss von Dresden erarbeitet hat. Aber ich mag gar nicht daran denken, wie es in Berlin gewesen wäre!

Als Sozialwissenschaftlerin braucht man sehr viele Bücher. Ich hörte, Informatiker beispielsweise haben es da einfacher, zumal die Vorlesungen der Informatik-Professoren meistens sowieso schon digital vorliegen und die Studenten sehr wenig Bücher brauchen, wenn überhaupt. Aber dort gibt es eher Probleme mit mathematischen und grafischen Darstellungen, wofür aber Schwellpapier als Hilfsmittel genutzt wird. Zunächst ist also erst einmal die Beschaffung der Literatur ein großes Problem. Inzwischen hat die Fakultät für Erziehungswissenschaften es geschafft, Literaturangaben der Dozenten in das Vorlesungsverzeichnis aufzunehmen, so dass ich schon vor Semesterbeginn weiß, welche Bücher ich brauchen werde. Dennoch muss ich mit jedem einzelnen Dozenten reden, welches am wichtigsten ist – ich kann bei weitem nicht alle haben, obwohl es mein Wunsch ist, immer so viel Literatur wie möglich zur Verfügung zu haben! Sobald das geklärt ist wird geforscht, ob diese Literatur schon digital in einer Datenbank beim Sehkon, wo von verschiedenen Unis Literatur für Sehbehinderte elektronisch oder auf Kassette erfasst ist, vorliegt. Wenn ja, wunderbar! Wenn nicht, nun, dann muss es digitalisiert werden. Die Behindertenbeauftragten und ich haben uns hierbei für studentische Hilfskräfte entschieden. Es lief sehr schleppend an, doch schließlich waren die Gelder da und konnten verteilt werden, Studenten in Geldnot finden sich auch schnell. Und dennoch dauert es manchmal ein ganzes Semester lang, bis ich die fertigen Bücher habe, die ich doch schon lange gebraucht hätte. Es kostet eben Zeit, ganze Bücher zu scannen und für mich im HTML-Format verlinkt gut lesbar zu machen. Es dauert außerdem oft lange, bis wir ein Copyright und einen elektronischen Text des Buches vom Verlag haben. Das kapieren gewisse Professoren leider noch immer nicht, so gut sie mich auch schon kennen mögen.

Ein Dozent sagte mal zu mir: „Sie haben uns technisch ganz schön auf Vordermann gebracht! Wenn Sie nicht wären, dann würden wir immer noch nicht im Informationszeitalter angekommen sein!“ Und ich denke, das ist wahr, denn einige Professoren können mit Computern nicht gut umgehen, die Folien als Worddokument und solche Dinge machen dann die Sekretärinnen und auch manche Formulare beim Prüfungsamt oder Praktikumsbüro bekommt man nur auf Papier und nicht über das Internet. Den Leuten im Prüfungsamt kann man das leider nicht beibringen: Man muss anrufen und kann nicht mailen. Dort braucht es wirklich mal eine Revolution!

Nicht so bei den Mensen. Das Essen ist meistens fantastisch! Allerdings kann ich natürlich nicht alleine in die Mensa gehen. Obwohl, im Tusculum, in der Nähe vom Weberplatz, gibt es eine so freundliche Küchenfrau, die bringt das Essen sogar an den Tisch, wenn sie sieht, dass man Hilfe braucht. Dort könnte ich mir ein Essen ganz alleine vielleicht vorstellen. Diese Mensa ist klein und gemütlich, es gibt keine große Auswahl, aber wozu auch? Ich gucke mir ja vorher im Internet an, was es in welcher Mensa an dem Tag gibt und suche mir dann das aus, was ich gerne esse. Daher weiß ich schon, was es gibt, wenn ich dort ankomme. Und in dieser Mensa gibt es daher auch nur eine Ausgabe, man kann sie nicht verfehlen. Der Raum erinnert mich an den Speisesaal in meiner Schule in Königs Wusterhausen.

In der Mensa Reichenbachstraße gibt es eine Asia-Theke, die mag ich auch sehr. Selten gehen mein Freund und ich in die Alte Mensa, da ist es immer so furchtbar voll und man verläuft sich schnell auf der Suche nach seinem Lieblingsessen. Zu den zahlreichen Mensa-Cafés kann ich leider gar nichts sagen, die nutze ich nie. Ich will schließlich was Ordentliches essen und nicht nur so einen kleinen Doghnut.

Zu bemängeln ist allerdings der Speiseplan-Bildschirm, der in jeder Mensa hängt. Mein Freund ist nicht blind, aber er sieht sehr eingeschränkt, und er sagt, dass man an diesen Displays nur sehr schlecht lesen kann.

Wenn man gerade mal nicht an der Uni ist, bietet Dresden dennoch viel. Ich selbst meide das sogenannte Szene-Viertel Neustadt eher, es ist mir zu laut und zu ungemütlich, und ich brauche nicht ständig irgendwelche Parties oder Kneipen-Rundgänge. Da widme ich mich lieber der Musik: Ich singe im Chor, dem Singphonic Ensemble. Wir haben einen Raum in einem der Studentenwohnheime am zelleschen Weg gleich im Nachbarhaus und singen bei Konzerten zusammen mit einem anderen Chor. Ich bin auch Mitglied einer Band und spiele dort Gitarre. In letzter Zeit versuche ich, meine alten Flöten-Kenntnisse zu reanimieren. Ansonsten gehen wir bei schönem Wetter viel spazieren und wandern im Großen Garten oder auch im Botanischen Garten, wenn die Zeit dafür ist. Doch kann man in letzterem leider nicht alles anfassen, das ist schade für mich. Im Zoo waren wir am Anfang des Studiums, aber das ist nicht ganz so meine Welt.

Kulturelles kommt auch nicht zu kurz. Wir waren in der Komödie und gehen demnächst wieder in die Herkuleskeule. Ich mag Satire sehr! Bei meiner Fakultät am Weberplatz spielen Studenten in der „Bühne“ Theaterstücke, da gehen wir auch gern hin. Ein schickes Essen im Restaurant leisten wir uns nur manchmal. Sonst treffe ich mich auch mit Freunden und wir gehen ins Café oder ins Kino.

Ich treffe oft Leute, die mir über die Straße helfen wollen oder in den Bus. Man kommt mit manchen ins Gespräch, die sich dafür interessieren, wie mein Leben verläuft. Die Dresdner sind sehr nett und gemütlich.

Dies alles zusammen genommen kann ich sagen, dass ich mich hier in dieser Stadt sehr wohl fühle. Meine Entscheidung, hier zu studieren, habe ich in keiner Minute bereut. Ich kann jedem nur empfehlen, hier zu studieren. Die Stadt ist schön grün und nicht zu groß. Für sehbehinderte Studierende gibt es viele Hilfen an der TU Dresden, die das Studium erleichtern.


Dresden, 8. April 2008



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